Feuchte Luft berechnen
Luft enthält immer Wasserdampf. Wie viel sie aufnehmen kann, hängt von der Temperatur ab: Warme Luft trägt mehr Wasser als kalte. Der Rechner bestimmt aus Temperatur, relativer Feuchte und Luftdruck den Wassergehalt, den Taupunkt, die Enthalpie und die Dichte, also die Werte, die man sonst im h,x-Diagramm nach Mollier abliest. Die Formeln stehen in den Berechnungsgrundlagen.
Erwärmen und Kühlen
Beim Erwärmen bleibt der Wassergehalt gleich, die relative Feuchte sinkt. Kalte Außenluft mit 0 °C und 80 % rF hat auf 20 °C erwärmt nur noch rund 21 % rF. Die Heizleistung ist der Massenstrom trockener Luft mal der Enthalpiedifferenz: Für 1000 m³/h von 0 auf 20 °C sind es etwa 7,2 kW. Kühlt man unter den Taupunkt, fällt Wasser aus. 1000 m³/h mit 26 °C und 60 % rF auf 14 °C gekühlt geben etwa 3,1 kg Kondensat je Stunde ab, die Kühlleistung liegt bei 6,1 kW.
Mischen zweier Luftströme
Beim Mischen bleiben Wasser und Energie erhalten. Gewichtet wird nach der Masse trockener Luft, deshalb zählt kalte, dichtere Luft etwas mehr als ihr Volumenanteil. Gleiche Volumen von 0 °C/80 % und 22 °C/40 % ergeben 10,6 °C statt des einfachen Mittels von 11 °C. Mischt man sehr kalte mit warmer, feuchter Luft, kann die Mischung übersättigt sein: Dann bildet sich Nebel.